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DAS KUNSTPROJEKT

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SPEZIESISMUS ERKENNEN

Unser gesellschaftlich-kultureller Umgang mit Tieren beruht auf deren Kategorisierung in „essbar“ und „nicht essbar“. Die meisten von uns streicheln liebevoll ihren Hund oder ihre Katze und beißen im nächsten Moment in eine Bratwurst ohne den geringsten Schimmer zu haben, was da eigentlich drin ist, wo es herkommt und wie das Tier aussah, das dafür sterben musste. Wir können die Verbindung zwischen der Wurst auf unserem Teller und dem Tier, das diese mal war, nicht herstellen. Denn die so genannten Nutztiere sind unsichtbar. Ihre Tötung erfolgt weit weg hinter verschlossenen Türen.

Gewisse Haltungs- und Nutzformen werden nur für einige wenige Spezies akzeptiert und gleichzeitig kaum hinterfragt. Dahinter steht die Annahme, dass die Nutzung und Ausbeutung bestimmter Tiere „natürlich, normal und notwendig“* ist. Gesellschaftliche Institutionen wie Familie, Medien oder auch Religion stützen diese Sichtweise.

Tiere werden objektifiziert, die Herkunft und Herstellung tierischer Produkte oft nicht hinterfragt.

Mit dem Kunstprojekt ABOUT MEAT wird die Unterteilung in Tiere, die wir lieben und Tiere, die wir essen aufgelöst. Was im ersten Moment bizarr erscheint, soll dazu einladen, aktuelle gesellschaftliche Normen und Moralvorstellungen hinsichtlich unseres Fleischkonsums zu reflektieren.

Einige Motive der Bildserie waren für die World Illustration Awards 2018 nominiert und wurden u.a. in London und Seoul ausgestellt.

Zudem konnte mithilfe eines Crowdfundings das Bilderbuch So haben wir das schon immer gemacht** realisiert werden.

 


*Joy, Melanie (2011) [2009]. Why We Love Dogs, Eat Pigs, and Wear Cows: An Introduction to Carnism. Conari Press

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